DaF

DaF – drunk as F*ck?


Neben meiner Tätigkeit als Model studiere ich DaF an der LMU.

Ludwig-Maximilians-Universität wurde als Eliteuniversität ausgezeichnet und bietet heute ein breites Spektrum an Studiengängen, darunter auch einige sonst im deutschsprachigen Raum nicht angebotene Fächer. Einer der 150 angebotenen Studiengänge hat mich dem Namen nach angesprochen und gleich den Reiz geweckt, mich weiter zu informieren. Infolgedessen habe ich das DaF : Deutsch als Fremdsprache Studium angefangen.


Da ich ein kreativer Mensch bin, wäre das angesagte BWL Studium banal für mich. Deshalb suchte ich mir ein Studiengang raus, in dem sich meine Persönlichkeit widerspiegeln kann und ich eine gute Möglichkeit zur Weiterbindung habe.


DaF ist ein facettenreiches Fach, welches die Fächer wie Landeskunde, Mehrsprachigkeit, Sprachforschung, Medienmanagement, Linguistik, Literatur und Kultur beinhaltet. Von allem ist etwas dabei.


Lernst du Deutsch?


Nein, ich lerne wie man die deutsche Sprache, Mentalität, Kultur, Tradition und das alltägliche Leben den Menschen aus dem Ausland näher bringen kann. Außerdem wird erforscht und diskutiert, welche Inhalte bei den DaF oder DaZ Tests abgefragt werden sollen.


sz-klarikakoly


Neben dem Studium engagiere ich mich ehrenamtlich am Gasteig. Hier versammeln sich Menschen zum SprachCafe um die deutsche Sprache und das deutsche Leben kennenzulernen. Demzufolge helfe ich den Menschen mit Migrationshintergrund indem ich die Veranstaltungen moderiere.


Es werden jede Woche neue Themen angesprochen, die das alltägliche Leben prägen und neue Einsichten verschaffen. Infolgedessen bin ich nicht nur in der Modebranche tätig, sondern lasse mich auch durch die Sprachen und Kulturen inspirieren. All meine Tätigkeiten spiegeln sich in meiner Persönlichkeit wieder, die als multikulturell bezeichnet wird.


Hierzu ein Artikel der Süddeutschen Zeitung:


“Meine Biografie ist multikulturell”


Der Vater Schwede, die Mutter Deutsche, aufgewachsen ist Klarika Kolyadko  in der Ukraine in den Karpaten, “mit einem Dialekt, der von fünf verschiedenen Sprachen beeinflusst ist”. Heute spricht sie fünf Idiome fließend, wie sie sagt, und kann zudem alle slawischen Sprachen verstehen. “Ich bin durch und durch multikulturell”, so fühle sie sich auch, sagt sie. Wer wäre besser geeignet als Leiterin eines internationalen Sprach-Cafés? Die 21-Jährige studiert Deutsch als Fremdsprache an der Ludwig-Maximilians-Universität und engagiert sich ehrenamtlich in der Bibliothek. Regelmäßig kommen Menschen aus verschiedenen Nationen, vom Studenten bis zum Rentner, alle wollen ihr Deutsch verbessern. Als Moderatorin gibt Klarika ein Thema vor und bereitet Fragen und Materialien dazu vor, das ist eine gute Übung für ihr Studium. “Es kann ums Essen gehen, um die Mehrsprachigkeit oder wir besprechen, wie man einen Lebenslauf schreibt”, sagt sie. Einmal redeten sie über Stereotypen, die Nationen anhaften. Beim Thema Pünktlichkeit wurde es sehr lustig, erzählt sie: Da hatte jeder eine andere Version. “Das reichte von Deutschland, wo Pünktlichkeit super wichtig ist, über Italien bis Syrien, wo es den Begriff so gar nicht gibt.” Der Austausch hilft, andere zu verstehen, nicht nur sprachlich.


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